Neuerburgstrasse 21

Liebes Publikum,
zum Ende der Spielzeit 2013/14 findet am Donnerstag, den 19.06., eine ganz besondere Eröffnung am Schauspiel Köln statt. Wir betreten den komplexen Kosmos GEBAUTER RÄUME des Künstlers Gregor Schneider, der zum ersten Mal die Ressourcen eines Theaters für seine Arbeit nutzt und so in unseren Hallen Wirklichkeit werden lässt.
Gregor Schneider schafft in der NEUERBURGSTRASSE 21 ein klaustrophobisches und intimes Universum gebauter Räume. Es entsteht eine dreidimensionale, begehbare Skulptur, welche den vorhandenen Raum zum Verschwinden bringt. Mit dem Kauf einer Eintrittskarte gehen Sie eine exklusive Verabredung ein, zu einem nur für Sie bestimmten Termin den neuen Raum alleine zu erkunden. Sie durchwandern einen Parcours von intimen Räumen, in denen sich Realität und Fiktion aufzulösen scheinen. Zwischen den Räumen befinden sich dunkle Korridore, die das Erlebnis des Raumes unterbrechen. Durch die ausufernde Raumabfolge wird eine Orientierung zunehmend erschwert und somit alle Sinne auf das eigentlich Wahrnehmbare/Nicht-Wahrnehmbare sensibilisiert.

NEUERBURGSTRASSE 21
Gregor Schneider
Eröffnung: 19. Juni 2014
Vom 19. Juni bis 6. Juli 2014 und vom 23. August bis 7. September 2014  in der Neuerburgstraße 21, 51103 Köln

Herzliche Grüße
Ihr Team vom Schauspiel Köln


Hinweis zu den Tickets:
Jeder Gast betritt einzeln die Neuerburgstraße 21. Der Einlass erfolgt im Fünf-Minuten-Takt. Deshalb können Tickets mit unterschiedlichen Besuchszeiten (halbstündlich) gebucht werden. Pro halbe Stunde werden sechs Tickets verkauft. Wir empfehlen dringend die Buchung eines Tickets vorab an der Tageskasse, telefonisch 0221-221 28400 oder online.

 

 

 

 

 

Gregor Schneider zählt zu den Pionieren gebauter Raumkunst, die sich aus konstruktivistischen Bauskulpturen und Installationskunst entwickelte. Seine gebauten Räume und Projekte haben für viel Aufsehen und Diskussionen gesorgt, etwa sein »Haus u r 1985-heute« (dafür wurde er im Jahre 2001 mit dem Goldenen Löwen der Biennale in Venedig ausgezeichnet), das »Projekt Cube« oder »Der Sterberaum«. Seit Anfang der 1990er Jahre arbeitete er mit Räumen in Galerien und Museen, die Vorlagen findet er in allen Bereichen eines Wohnhauses. Seinen Werken haftet etwas Unheimliches an. Der Betrachter wird immer auch auf sich selbst zurückgeworfen, um mit seinen eigenen Ängsten konfrontiert zu werden.

2009 wurde Gregor Schneider als Professor für Bildhauerei an die Universität der Künste Berlin berufen, 2012 als Professor an die Akademie der Bildenen Künste München.

 

 

Henrik Link zur Veranstaltung
http://www.google.com/calendar/event?action=TEMPLATE&text=Neuerburgstrasse%2021&dates=20140619T000000Z/20140619T000000Z&details=Liebes%20Publikum,%20zum%20Ende%20der%20Spielzeit%202013/14%20findet%20am%20Donnerstag,%20den%2019.06.,%20eine%20ganz%20besondere%20Eröffnung%20am%20Schauspiel%20Köln%20statt.%20Wir%20betreten%20den%20komplexen%20Kosmos%20GEBAUTER%20RÄUME%20des%20Künstlers%20Gregor%20Schneider,%20der%20zum%20ersten%20Mal%20die%20Ressourcen%20eines%20Theaters%20für%20seine%20Arbeit%20nutzt%20und%20so%20in%20unseren%20Hallen%20Wirklichkeit%20werden%20lässt.%20Gregor%20Schneider%20schafft%20in%20%5B…%5D&sprop=Kalkpost