Uraufführung: Oblomow von Alvis Hermanis

Am 11. Februar erlebt in der Halle Kalk „Oblomow“ von Iwan Alexandrowitsch Gontscharow in der Regie von Alvis Hermanis Uraufführung. Nach „Kölner Affäre“ und „Die Geheimnisse der Kabbala“ ist es die dritte Arbeit des lettischen Regisseurs, ausgezeichnet mit dem diesjährigen Konrad-Wolf-Preis der Berliner Akademie der Künste.

Bei Alvis Hermanis wird aus Oblomow ein positiver Held mit einer kristallklaren Seele und einem großen Herzen. Ilja Iljitsch Oblomow, verarmter Landadel der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Russland, stirbt schließlich an krankhaft vergrößertem Herzen, verliebt sich unglücklich und braucht im Roman einhundertfünfzig Seiten, bevor er den ersten Fuß aus seinem Bett setzt. Und das, obwohl er weiß, dass sein entferntes Landgut verfällt und ihm der finanzielle Ruin droht. Oblomow ist eine Medizin gegen die neuronale Gewalt des heutigen Alltags, er ist Löschwasser für Burnouts und beantwortet im Februar vielleicht die Frage: „Wann soll man denn Leben? Wann leben?“ Vielleicht.

Es spielen: Gundars Abolins, Robert Dölle, Albert Kitzl, Martin Reinke, Dagmar Sachse, Torsten Peter Schnick u.a.
Regie: Alvis Hermanis
Uraufführung am 11. Februar 2011 in der Halle Kalk

Henrik Link zur Veranstaltung
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