VIEL GUT ESSEN

VON FRAU BERG

Sibylle Berg hat ein neues Stück für das Schauspiel Köln geschrieben. Diesmal geht es ausschließlich um Männer und die Frage: Sind Männer in irgendeiner Weise liebenswert und für irgendetwas brauchbar? Besonders, wenn es um von Frauen verlassene und durch neue soziale Hirarchien in ihrem Ich-Gefühl zutiefst erschütterte Männer der Gegenwart handelt? Natürlich wird es grundsätzlich, natürlich geht es darum, endgültig zu klären, wie man(n) sich zu all dem Elend auf der Welt verhält? Aber das größte Elend ist möglicherweise das Mannsein selbst.

Sibylle Bergs Schreiben durchzieht ein Ton, der zwischen Ironie, tiefer Trauer und völligem Irrwitz wechselt. Normativität, platte Romantisierungen und eindimensionale Heilsversprechen, wie sie nur dem Spätkapitalismus einfallen können, entlarvt Sibylle Berg mit großer Sicherheit. Allerdings immer mit Humor, der fürs Überleben wohl dringend geboten, wie auch eine gewisse Menschenliebe – selbst wenn diese nicht immer gerechtfertigt scheint.

Henrik Link zur Veranstaltung
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